Arbeiten

 

wie lötet man?

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1. Wärmen

Das Flussmittel muss man zuerst erwärmen, damit das Flussmittel flüssig wird. Man braucht eine neutrale- oder eine Acetylenflamme. Das Werkstück muss eine kirschrote Farbe bekommen, das heisst eine Wärme zwischen 800 – 860 °C. Die Dämpfe des Flussmittels soll man nicht einatmen. Das Flussmittel hat die Giftklasse 5.

2. Löten

Wenn ich soweit bin, nehme ich das Neu-Silberlot ca: 7mm des Stabes in die Flamme direkt über der zu lötender Stelle. Das Lot klebt sich gleich an das Eisen. Mit Hilfe der kapillaren Wirkung zieht sich das Lot in die Kerbe. Mit streichender Bewegung des Brenners kann man das halbflüssige Lot noch besser durch und an die Kerbe treiben. Nun hat sich das Lot richtig in der Kerbe verankert und das heisst, dass man den Brenner ordnungsgemäss abschalten kann.

3. Abkalten

Nach dem Verlöten ist das Werkstück sofort vom Schweisstisch zu entfernen (festkleben). Durch erschütterungsfreie Erstarrung des Lotes verhindert man eine Naht mit Rissen und Spannungen. Zuletzt wird die Lötnaht mit Hilfe eines Hammers oder Säure von Flussmittelresten gereinigt. 

Anwendungen vom Hartlöten
Heute jedoch wird das Hartlöten nur noch selten angewendet. 

Einige Anwendungen:
·        Bei der Verbindung unterschiedlicher Werkstoffe (Gold beim Schmuck)
·        Beim Zusammenfügen von Dünnblechen

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