Arbeiten

 

Werkstück vorbereiten

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Man muss das Stahlrohr und das Flacheisen mit einem Schleifpapier von Handschweiss und Resten des Entgrateten wegschleifen. Wenn man das Werkstück gesäubert hat, darf man es nicht mehr anfassen! Nur noch mit einer Zange oder an der Stelle, wo man nicht lötet, sonst kann man das Werkstück noch einmal säubern, da das Lot sonst nicht hält!

Wenn man das Werkstück vorbereitet hat, kann man das Flacheisen mit Flussmittel bestreichen. Man darf ruhig viel Flussmittel nehmen! 

Vorbehandlung des Werkstückes

Zuerst, man nimmt ein Stahlröhrchen und ein quadratisches Stahlblättchen. Damit der Lot darauf haftet, muß man die Teile einwenig entgraten. Das Röhrchen muß man mit der Rundfeile innen entgraten und so daß auch keine kleine Fase mehr zurückbleibt. Mit der Flachfeile muß man den äusseren Grat entfernen. Wenn man dies nicht genau macht und eine Fase zurück bleibt, verbrennt die Fase und man bekommt nicht die gewünschte Wärme.

Das Stahlblättchen muß man mit der Dreikantfeile einwenig anfeilen, so dass die Walzhaut entfernt wird. Man nimmt die Dreikantfeile, weil sie einwenig gewölbt ist.

Die Schleifvorgänge, die da beschrieben wurden, dürfen nicht mit der Maschine gemacht werden. Denn zwischen dem Röhrchen und dem Blättchen darf der Lötspalt nicht größer als 0,2mm sein. Also wenn man mit der Maschine arbeitet, hat man sofort eine Vertiefung über 0,2mm, und der Lot fließt nicht mehr in den Lötspalt! Damit man die 0,2mm regelmäßig hat, muß man das Röhrchen auf das Blättchen spannen!

Flussmittel

Die Benetzung des Grundwerkstoffes durch das flüssige Lot erfordert eine metallisch reine Oberfläche.
Zu beachten ist, dass die Lötstelle am Werkstück vor der Luft geschützt ist, um eine Oxidbildung zu verhindern! Dazu dient hauptsächlich das Flussmittel. Eine  weitere wichtige Aufgabe des Flussmittels ist, das Fliessen des geschmolzenen Lotes zu fördern, um eine höhere Kapillarwirkung zu erzielen.


Sobald das Flussmittel auf dem Werkstück gleichmässig verteilt ist, wird das Röhrchen angepresst. Damit das Flussmittel in das Innere des Röhrchen gelangen kann, ist ein Zwischenraum (Röhrchen – Werkstück) von 0,2mm zu beachten.

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