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Materialien zum Löten

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Hartlote

Die Basis der meisten Hartlote ist Kupfer, für besondere Anwendungsfälle sind auch Lote auf der Basis von Nickel, Silber oder Aluminium erforderlich.

Neusilber

Die Kupfer-Nickel-Zink-Legierungen enthalten 47 bis 64% Kupfer, 10 bis 25% Nickel und 15 bis 42% Zink. Ihre besondere Eigenschaft ist die silberähndliche Farbe und die Korrosionsbeständigkeit gegen Luft (anlaufbeständig), gegen Wasser sowie schwachen Säuren. Ausserdem haben sie gute Festigkeits- und Federungseigenschaften.
Im Metallbau und Bauwesen wählt man Kupfer-Nickel-Zink-Legierungen z.B. für dekorative Eingangstüren, für Treppengeländer, Baubeschläge und Sicherheitsschlüssel. In der Ausstattung fertigt man daraus Schanktische, Küchenspülen, und Wasserarmaturen. Häufig verwendete Kupfer-Nickel-Zink-Legierungen sind Cu Ni 12 Zn 24 oder Cu Ni 25 Zn 15.

 

Kupferhartlote

Kupferhartlote sind zusammengesetzt aus Kupfer oder Kupferlegierungen. Der Gehalt an Zink, Zinn bzw. Phosphor bestimmen im wesentlichen die Löttemperatur, die zwischen 845 und 1040 Grad liegt. Für Eisen- und Nickelwerkstoffe sind phosphorhaltige Hartlote nicht geeignet.

Nickelbasislote

Nickelbasislote sind zum Hochtemperaturlöten von Stahl und Sondermetallen erforderlich. Ihr Anwendungsbereich liegt bei einer Löttemperatur zwischen 880 und 1135 Grad.

Brenner

Die Wärme wird beim Flammenlöten mit dem Gasbrenner zugeführt.

Dabei kann ein gewöhnlicher Schweißbrenner oder eine spezielle Lötlampe verwendet werden. Man kann die Flammlötung beim Hart-, sowie auch beim Weichlöten verwenden.
Es gibt drei verschiedene Flammen beim hartlöten, die Sauerstoff überschüssige, die Acetylen überschüssige, und die Neutrale Flamme.
Während dem Hartlöten sollte man immer die neutrale Flamme haben. Den Sauerstoff muss auf 1.8 bar und das Acetylen immer auf 0.5 bar aufdrehen, dann hat man eine neutrale Flamme
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Flussmittel

Das Flussmittel braucht man, um eine metallisch blanke Flügelfläche zu schaffen. Es wird vor dem Löten als dünne Schicht auf die Lötstelle aufgetragen und löst Schmutz sowie die Oxidschicht.
Die Flussmittel für Hartlote werden nach ihrer Wirktemperatur sowie der Arbeitstemperatur des verwendeten Hartlots unterteilt. Sie werden mit einer Kurzbezeichnung benannt, die aus Buchstaben und Ziffern besteht.
Beispiele: F-SH1 sind z.B. Flussmittel mit Wirktemperaturen von 500 bis 800°C, die zum Hartlöten von Schwermetallen mit Arbeitstemperaturen von 600 bis 800°C geeignet sind. Sie sind korrodierend.
Es gibt verschieden Flussmittel: Pulver, Flüssig, Paste.

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